Die Dufttrends im Jahr 2025 zeigen bedeutende Veränderungen darin, wie Menschen Düfte auswählen und verwenden. Anstatt sich an saisonale Traditionen zu halten, wählen Konsumenten nun Düfte basierend auf Stimmung und persönlichem Ausdruck. Nischenparfums gewinnen dank Plattformen wie TikTok (#perfumetok mit 5,2 Mrd. Aufrufen) zunehmend an Beliebtheit, da sie einzigartige, schwer zu findende Düfte in den Mittelpunkt rücken. Verpackungen spielen eine entscheidende Rolle beim Kauf, insbesondere online, wo visuelle Eindrücke und Storytelling das persönliche Testen ersetzen.
Wichtige Highlights umfassen:
Neo — Gourmands: Düfte mit Noten wie Pistazie, gedämpftem Reis und Matcha ersetzen übermäßig süße Profile. Diese Düfte sprechen ein jüngeres Publikum an und bieten emotionale Verbindungen.
Holzige Düfte: Minimalistische, geschlechtsneutrale Kompositionen mit Sandelholz, Oud und Vetiver dominieren den Premium — Markt und stehen für langanhaltende, dezente Eleganz.
Verpackungs — Evolution: Luxusmarken wie Fendi und Balmain kreieren sammelwürdige Designs, die oft auch als dekorative Objekte dienen, während Nachhaltigkeit (z. B. nachfüllbare Flakons) zum Standard wird.
Limitierte Editionen: Saisonale Verpackungen und exklusive Releases boomen und bieten Käufern, die nach luxuriösen Erlebnissen suchen, ein Gefühl von erschwinglichem Luxus.
Der Markt setzt zudem verstärkt auf funktionale Düfte, die gezielt bestimmte Emotionen und Wellness — Effekte hervorrufen. Mit persönlichem Ausdruck und Nachhaltigkeit als Innovationstreiber wird 2026 diese Trends noch weiter vorantreiben.
Vergleich der Dufttrends 2025: Neo — Gourmands vs. Holzige Düfte und Massenmarkt vs. Nische
2025 Duftneuheiten im Fokus: 100 neue Nischen- & Luxus — Designer — Releases
1. Massenmarkt vs. Nischendüfte
Die Kluft zwischen Massenmarkt- und Nischendüften ist 2025 deutlicher denn je, wobei beide Segmente ihren eigenen Platz im Markt für saisonale Limited Editions einnehmen. Diese Unterschiede zeigen, warum manche Düfte die breite Masse ansprechen, während andere eine loyale, nischige Anhängerschaft aufbauen.
Marktattraktivität
Massenmarkt — Düfte zielen darauf ab, sofort erkennbare und breit gefällige Kompositionen zu schaffen. Diese Produkte setzen auf vertraute, leicht liebenswerte Duftprofile, die bei einem großen Publikum Anklang finden. Tatsächlich verzeichneten die Verkäufe von Massenmarkt — Düften bis Anfang November 2024 zweistelliges Wachstum, angetrieben durch Innovationen bei Körpersprays.
Im Gegensatz dazu richten sich Nischendüfte an Konsumenten, die eine tiefere emotionale und sensorische Verbindung suchen. Diese Düfte betonen Individualität und ermöglichen es Trägern, ihre persönliche Identität durch einzigartige olfaktorische Erlebnisse auszudrücken. Dieser Ansatz begrenzt zwar die Zielgruppe, fördert jedoch eine intensive Loyalität. Matthieu Befve, Head of Fine Fragrance North America bei Givaudan, hebt diesen Wandel hervor:
"Konsumenten suchen zunehmend nach gesteigerter emotionaler und physischer Bindung durch Produkte, die mehrere Sinne gleichzeitig ansprechen."
Diese Zielgruppen — Divergenz beeinflusst auch die Komposition der Düfte.
Duftkomposition
Massenmarkt — Düfte setzen oft auf beliebte, süße Duftprofile wie Vanille, Karamell und fruchtige Noten. Ihre Kompositionen sind darauf ausgelegt, einen konsistenten, langanhaltenden Duft zu bieten, der sich vom ersten Sprühen bis zum Ausklang kaum verändert. Diese Düfte sind mutig, unkompliziert und zugänglich, wobei beliebte Body Mists einen Duftölanteil von 3–12 % aufweisen.
Nischendüfte hingegen überschreiten Grenzen mit innovativen Duftprofilen. 2025 gehen sie über traditionelle süße Noten hinaus und setzen auf Neo — Gourmands mit unerwarteten Elementen wie gerösteten Nüssen, Ahornsirup, Trüffel, Tomatenblatt und gedämpftem Reis. Matcha-inspirierte Düfte verzeichneten beispielsweise ein Suchinteresse — Plus von 127,4 % im Jahresvergleich. Anders als Massenmarkt — Düfte erkunden Nischendüfte komplexe Formulierungen und nutzen fortschrittliche Moleküle, um verschiedene Facetten einer einzelnen Note hervorzuheben. Ihr höherer Ölanteil, typischerweise zwischen 20–25 %, sorgt für ein reichhaltigeres und vielschichtigeres Erlebnis.
Über den Duft hinaus unterstreicht die Verpackung die Unterschiede zwischen beiden Kategorien.
Verpackungspräsentation
Massenmarkt — Düfte setzen auf auffällige, plakative Designs, um Aufmerksamkeit zu erregen und den Verkauf zu fördern. Saisonale Themen und lebendige Visuals lassen diese Produkte im Regal hervorstechen, während kostengünstige Materialien wie Karton und Kunststoff die Erschwinglichkeit sichern.
Nischenmarken hingegen erheben Verpackungen zur Kunstform. Sie verwenden luxuriöse Materialien wie lasergeschnittenes Glas, Metallelemente und skulpturale Verschlüsse, um Exklusivität zu vermitteln. Hochwertige Marken wie Fendi und Bottega Veneta unterstreichen ihren Status durch kunstvoll gestaltete Flakons. Der Markt für Parfumverpackungen wird 2025 voraussichtlich 14,2 Milliarden Euro erreichen und jährlich um 5,5 % wachsen. Nischenmarken werten das Unboxing — Erlebnis mit multifunktionalen Verpackungen aus edlen Materialien wie festen Boxen, Holz und Glas auf, die auch als dekorative Wohnaccessoires dienen können. Diese Liebe zum Detail verstärkt ihre luxuriöse Positionierung und spricht anspruchsvolle Konsumenten an.
2. Gourmand- vs. Holzige Noten
Die Dufttrends für 2025 sind klar zwischen zwei Profilen aufgeteilt: Gourmand und holzig. Diese Kategorien bedienen unterschiedliche Geschmäcker und lösen gegensätzliche Sinneseindrücke aus – Gourmands mit ihrer „verführerischen und köstlichen“ Anziehungskraft, holzige Düfte mit raffinierter, erdender Eleganz.
Marktattraktivität
Gourmand — Düfte sind besonders bei jüngeren Zielgruppen beliebt, insbesondere bei Gen Z und Millennials, die sich zu tröstenden, von Speisen inspirierten Düften hingezogen fühlen. Die Suchanfragen nach „Foodie — Fragrances“ stiegen im Jahresvergleich um 139,6 % bis 2024 – ein klares Zeichen für ihre wachsende Beliebtheit.
Holzige Noten hingegen sprechen jene an, die dezente Eleganz und geschlechtsneutrale Optionen suchen. Diese Düfte sind besonders in europäischen Märkten und bei Käufern beliebt, die Wert auf Intimität und Selbstbestimmung legen. Oud- und Moschus-basierte Kompositionen florieren, wobei geschlechtsneutrale Kategorien bis 2030 voraussichtlich jährlich um 43 % wachsen werden. Louise Rigley, Senior Global Brand Manager bei Designer Parfums, merkt an:
"Wir beobachten einen Anstieg samtiger, stimmungsreicher Noten wie dunkle Früchte und rauchige Hölzer – Zutaten, die Intimität und Selbstbewusstsein hervorrufen."
Gourmand — Düfte dominieren häufig während der Feiertagssaison im vierten Quartal und passen damit zu den Geschenk — Trends. Diese saisonale Präferenz unterstreicht die unterschiedlichen Interessen und Zeitpunkte für diese Duftfamilien.
Duftkomposition
Gourmand — Düfte haben sich über die klassischen Vanille- und Karamell — Basen hinaus entwickelt. Die neue Welle der „Neo — Gourmands“ bringt unerwartete Noten wie Pistazie, Haselnuss, gedämpften Reis und sogar herzhafte Elemente wie Trüffel, Tomatenblatt und Basilikum. Caroline Sabas, Senior Parfumeurin bei Givaudan, betont den Reiz dieser innovativen Akkorde:
"Ein Akkord aus gedämpftem Reis ist weich, tröstend und sauber – und für viele Menschen vertraut."
Holzige Düfte hingegen konzentrieren sich auf erdige, bodenständige Zutaten wie Sandelholz, Zeder, Vetiver und Oud. Der Trend zu „Skin Scents“ im Jahr 2025 hat minimalistische Kompositionen hervorgebracht, die den natürlichen Duft der Trägerin/des Trägers unterstreichen, anstatt ihn zu überdecken. Viele holzige Düfte setzen jetzt auf upgecycelte Inhaltsstoffe und rauchige, harzige Profile wie Oud und Amber. Matthieu Sucheyre — Bouquet, Director of Education bei Interparfums, erklärt diesen Wandel:
"Süße ist nicht mehr der Star, sondern eine Nebenrolle – ausbalanciert durch sanfte Hölzer, Blüten, Gewürze und Moschus."
Die Herstellung von Gourmand — Düften erfordert oft längere Produktionszeiten (12–14 Wochen) als holzig-blumige Kompositionen (10–12 Wochen), da die Beschaffung realistischer „essbarer“ Akkorde komplexer ist.
Verpackungspräsentation
Das Verpackungsdesign unterscheidet diese beiden Duftfamilien zusätzlich und spiegelt ihre individuellen Identitäten wider.
Gourmand — Düfte setzen oft auf kräftige Farben und verspielte Darstellungen von Früchten und Süßigkeiten, die auf Social Media besonders auffallen und gerne geteilt werden. Features wie Magnetverschlüsse sorgen für praktische Eleganz. Im Massenmarkt werden Gourmand — Düfte häufig in farbenfrohen, leichten Mist — Formaten angeboten, die Zugänglichkeit und thematische Verspieltheit betonen.
Holzige Düfte hingegen setzen auf erdige, neutrale Töne und natürliche Texturen. Limitierte Kollektionen zeigen luxuriöse Details wie laserdekoriertes Glas, Metallelemente und Holzverschlüsse, was ihren Premium — Charakter unterstreicht. Diese Designs dienen oft auch als dekorative Wohnobjekte und verbinden Funktionalität mit Ästhetik. Beide Kategorien setzen zunehmend auf nachhaltige Praktiken wie biologisch abbaubare Tinten, recyceltes Glas und nachfüllbare Formate. Diese durchdachten Verpackungsinnovationen spiegeln den Trend wider, sensorische und visuelle Grenzen im Duftdesign zu verschieben.
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Im Jahr 2025 ist limitierte Verpackung zum Inbegriff von Luxus geworden und bietet Konsumenten die Möglichkeit, sich mit High — End — Düften zu verwöhnen, ohne sich auf größere Luxusausgaben festzulegen. Diese kunstvoll gestalteten Flakons vermitteln ein Gefühl von erschwinglichem Luxus und geben Käufern die Chance, ein Stück Designer — Kunst zu besitzen. Diese Strategie zeigt Erfolg – der Absatz von Prestige — Düften stieg im ersten Halbjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 12 %.
Luxusmodehäuser nutzen ihre Markenidentität, um Verpackungsdesigns zu prägen. So brachte Fendi im Mai 2024 eine Linie von sieben Düften heraus, wobei der Duft „La Baguette“ speziell auf die Farbvarianten der ikonischen Baguette — Tasche abgestimmt wurde. Clayton Ilolahia, Evaluations- und Kommunikationsmanager für Fragrances of the World, betont die Attraktivität dieser Designs:
"Ich habe einen der neuen Düfte, die 2025 auf den Markt kommen, gerochen und die Verpackung gesehen – sie ist sehr gelungen und durchdacht... Es ist auch eine Gelegenheit, den Marktanteil jener zu gewinnen, die über das nötige Einkommen für Luxus verfügen, aber bisher nicht mehr als 200 € für einen Duft ausgegeben hätten."
Diese kreativen Verpackungen tun mehr, als nur Aufmerksamkeit zu erregen – sie geben auch Hinweise auf die Duftprofile im Inneren.
Duftprofil — Ausrichtung
Verpackungen dienen oft als visuelle Vorschau auf den Duft im Inneren. Farben und Texturen werden sorgfältig gewählt, um den Charakter des Parfums widerzuspiegeln – Gold oder Schwarz steht für anspruchsvolle, tiefe Noten, während Rosa oder Babyblau leichte, frische Akkorde vermitteln. So präsentiert Ellis Brooklyns „Worth Avenue“ eine tiefblaue Flüssigkeit, die das klassische Cologne — Profil unterstreicht und ein Gefühl von 90er — Jahre — Nostalgie weckt. Die Winterkollektionen 2025 treiben dieses Konzept weiter voran, mit kristallinen und pudrigen Designs, die „Polar Plunge“ — Themen widerspiegeln und direkt auf schnee- und eisinspirierte Düfte wie d’Annam Sakura Snow und Andrea Maacks Flux verweisen.
Die wachsende Beliebtheit von „Skinification“ — Formaten hat ebenfalls Verpackungsinnovationen beeinflusst. Marken wie Orebella setzen nun auf Bi — Phasen — Formeln (Öl und Wasser), die durch transparente Flakons sichtbar sind und die Nutzer dazu einladen, das Produkt vor der Anwendung zu schütteln, um die Hautpflegevorteile zu aktivieren. Frank Voelkl, Principal Perfumer bei DSM — Firmenich, erklärt:
"Konsumenten suchen zunehmend nach Mists und anderen Duftformaten, die neben einem schönen Duft auch Hautpflegevorteile bieten... Dieser doppelte Nutzen ist besonders in der Mist — Kategorie beliebt, wo Wellness und Schönheit aufeinandertreffen."
Diese nahtlose Verbindung aus visuellen Hinweisen und Duftgeschichten wird durch die einzigartigen Präsentationsstile limitierter Editionen weiter verstärkt.
Präsentationsstile
Limitierte Editionen im Jahr 2025 heben das Dufterlebnis durch gewagte und kunstvolle Präsentationsstile auf ein neues Niveau. Maximalistische Designs dominieren und spiegeln die Komplexität der enthaltenen Düfte wider. Hochkonzentrierte Releases, oft als „Intense“, „Elixir“ oder „Absolue“ bezeichnet, setzen auf markante geometrische Formen und auffällige Elemente, die Stärke und Langlebigkeit signalisieren. Diese eindrucksvollen Designs passen zu Social — Media — Trends, bei denen auffällige Ästhetik und bleibende Eindrücke hoch im Kurs stehen.
Auch Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle. Mintels Anabelle Holschuh betont diesen Wandel in den Verbraucherprioritäten:
"Luxus im Jahr 2025 bedeutet Substanz, Story und sensorisches Erlebnis... Die heutigen Duftkonsumenten suchen etwas Intimeres: Handwerkskunst, Authentizität und emotionale Verbindung."
Dieser Trend zum „Slow Perfume“ feiert handwerkliche Kunst und Storytelling und verwandelt limitierte Flakons in Erinnerungsstücke, die auch lange nach dem Aufbrauchen des Dufts Bedeutung behalten.
Vorteile und Herausforderungen
Da sich die Diskussion auf Duft- und Verpackungstrends für 2025 verlagert, ist es wichtig, die jeweiligen Vorzüge und Herausforderungen jeder Strömung zu betrachten.
Jeder Trend hat seinen eigenen Reiz und seine eigenen Hürden. Nehmen wir zum Beispiel Neo — Gourmand — Noten. Diese Düfte sind wahre Meister darin, emotionale Verbindungen zu schaffen. Jessica Matlin, Director of Beauty and Home bei Moda Operandi, bringt es auf den Punkt: "Menschen wollen sexy und köstlich riechen, besonders junge Leute." Der Nachteil: Diese Düfte können manchmal zu wörtlich wirken, was ihre Reichweite über die Gen Z hinaus einschränken kann. Dennoch reift die Kategorie mit nuancierteren Profilen wie gerösteten Mandeln und Honig, die die klassische Vanille ablösen. Diese Entwicklung deutet auf eine dauerhafte Präsenz im Markt hin und bietet eine größere Bandbreite für unterschiedliche Geschmäcker.
Auf der anderen Seite stechen holzig-blumige Kompositionen durch ihre Eleganz und Langlebigkeit hervor – Qualitäten, die besonders bei Premium — Käufern Anklang finden, vor allem in europäischen Märkten, wo diese Düfte dominieren. Diese Kompositionen passen perfekt zum Trend „Quiet Luxury“ und bieten die von Konsumenten zunehmend geforderte lange Haltbarkeit. Tatsächlich sind die weltweiten Duftneuheiten mit Langzeitwirkung von 11 % auf 35 % zwischen 2019 und 2023 gestiegen. Der Nachteil? Diese Düfte wirken manchmal vorhersehbar und es fehlt ihnen die virale Energie, die Social — Media — Trends und Impulskäufe – besonders bei jüngeren Käufern – antreibt.
Dann gibt es herzhafte und experimentelle Noten, die für Spannung und redaktionellen Gesprächsstoff sorgen. Matlin erklärt: "Herzhafte Aromen sind nicht unbedingt romantisch, aber sie sind aufregend, bringen Innovation, befeuern Storytelling und spiegeln den Trend der Globalisierung im Duftmarkt wider." Mit Zutaten wie Reis, Sesam und Tomatenblatt sind diese Düfte zweifellos faszinierend. Ihre polarisierende Natur und eingeschränkte Alltagstauglichkeit könnten sie jedoch auf Nischenmärkte und Sammler beschränken. Während sie den Mainstream nicht dominieren, erfreuen sie sich bei Enthusiasten großer Beliebtheit.
Schließlich bieten Haar- und Body Mists einen erschwinglichen Zugang zu Düften, meist im Preisbereich von 28 bis 38 Euro. Mit einem geringeren Duftölanteil (3 % bis 5 %) im Vergleich zu den 20 % bis 25 % von Eau de Parfums ist hier Aufklärung zur Haltbarkeit gefragt. Ihr Vorteil liegt in ihrer Rolle beim Layering und ihrer Wellness — Positionierung, die das zweistellige Wachstum im Massenmarktsegment antreibt.
Hier ein schneller Überblick, wie sich diese Trends gegenüberstehen:
Trendkategorie
Stärke
Schwäche
Marktausblick
Neo — Gourmands
Schafft emotionale Bindungen; Gen Z — Anziehung
Kann zu wörtlich oder aufdringlich wirken
Hoch; zunehmende Raffinesse
Holzig — Blumig
Langanhaltend; Premium — Positionierung
Fehlt viraler/Social — Buzz
Stabil; Kern — Luxusmarkt
Herzhafte Noten
Redaktioneller Wert; weckt Neugier
Polarisierend; begrenzte Romantik
Mittel; Fokus auf Nischen — Enthusiasten
Haar-/Body Mists
Erschwinglich; ideal für Layering — Rituale
Geringerer Ölanteil; wahrgenommene Lücke
Hoch; getrieben durch Wellness — Trends
Fazit
Die Duftwelt im Jahr 2025 erlebte einen spürbaren Wandel: Konsumenten bevorzugen nun Duft — Garderoben statt eines einzelnen „Signature Scents“. Dieser Trend spiegelt das wachsende Bedürfnis wider, Duft als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit zu nutzen. Tatsächlich sehen inzwischen fast 45 % der unter 45 — Jährigen Parfum als zentrales Mittel, ihre Identität zu zeigen. Dieser Wandel befeuert die Beliebtheit von Nischenmarken, die auf unkonventionelle, erzählstarke Kreationen setzen.
Einer der herausragenden Trends des Jahres war der Aufstieg der Neo — Gourmands. Diese Düfte gehen über reine Süße hinaus und bieten raffinierte Profile mit Noten wie gedämpftem Reis, Matcha, Pistazie und sogar herzhaften Akzenten wie Trüffel und Basilikum. Gleichzeitig dominierten holzig-blumige Kompositionen weiterhin den Premium — Markt und bedienten die Nachfrage nach langanhaltenden Düften. Auch die Verpackung spielte eine bedeutende Rolle: Marken wie Bottega Veneta und Fendi brachten sammelwürdige Designs auf den Markt, die ihren luxuriösen Charakter unterstreichen. Wie Sabrya Meflah, Präsidentin für Fine Fragrance bei IFF, treffend formuliert:
"Düfte sind zu kraftvollen Werkzeugen für Selbstausdruck und emotionale Geschichten geworden."
Mit Blick auf 2026 steht die Duftbranche vor weiteren Veränderungen. Neo — Gourmands werden sich weiterentwickeln und komplexe Umami — Noten integrieren, während der Trend zu subtilen, hautnahen Düften voraussichtlich an Fahrt gewinnt. Technologische Innovationen wie Haloscent – ein Molekül mit verzögerter Freisetzung, das auf das Mikrobiom des Trägers reagiert – werden die Interaktion von Düften mit dem Körper neu definieren.
Nachhaltigkeit wird nicht mehr als Bonus, sondern als Standard erwartet. Biotechnologisch gewonnene Inhaltsstoffe und nachfüllbare Verpackungen werden zur Norm. Auch alternative Formate wie Haarparfums und Body Mists werden weiter an Beliebtheit gewinnen und erschwingliche Wege zu luxuriösen Dufterlebnissen bieten – zu Preisen zwischen 28 und 38 US — Dollar. Personalisierte, stimmungsaufhellende Düfte werden die Verbindung zwischen Parfum, Wellness und Selfcare weiter vertiefen. Während sich diese Trends entfalten, bleibt der Duftmarkt in Bewegung – mit persönlichem Ausdruck, Innovation und Nachhaltigkeit als Leitmotiven.
FAQs
Was unterscheidet Neo — Gourmand — Düfte von klassischen Gourmand — Düften?
Neo — Gourmand — Düfte nehmen das vertraute Konzept von essensinspirierten Parfums und verleihen ihm einen frischen Twist. Sie kombinieren kulinarische Noten mit leichteren, erfrischenden Elementen wie saftigen Früchten, Zitrus oder zarten Botanicals. Das Ergebnis? Ein Duft, der leicht, luftig und perfekt für den Alltag ist – eine Balance aus Süße und Frische.
Klassische Gourmand — Düfte hingegen setzen stark auf reiche, dessertartige Aromen mit Noten wie Vanille, Karamell oder Schokolade. Hier steht Genuss im Vordergrund, mit einer tiefen, luxuriösen Süße. Neo — Gourmands bewahren zwar den kulinarischen Charme, ersetzen aber die schweren, zuckrigen Grundlagen durch lebendige, fruchtige Schichten. Dieser moderne Ansatz macht sie vielseitiger und mühelos tragbar.
Wie beeinflusst die Verpackung die Attraktivität saisonaler Nischendüfte?
Verpackung spielt eine Schlüsselrolle in der Anziehungskraft saisonaler Nischendüfte und spiegelt oft die Stimmung, das Thema oder die Geschichte des Dufts wider. Auffällige und unverwechselbare Designs ziehen nicht nur Blicke auf sich, sondern wecken auch Emotionen und verleihen eine zusätzliche Exklusivität, die Sammler und Duftliebhaber besonders anspricht.
Bei limitierten Editionen ist die Verpackung noch entscheidender. Sorgfältig gestaltete Details – wie filigrane Muster oder saisonale Farbschemata – können einen Duft in ein begehrtes Sammlerstück verwandeln. Diese Präsentation hebt das Erlebnis auf eine neue Ebene: Es geht nicht mehr nur um den Duft, sondern um das Gesamterlebnis.
Warum werden holzige Düfte immer beliebter für geschlechtsneutrale Parfums?
Holzige Düfte erfreuen sich in geschlechtsneutralen Parfums wachsender Beliebtheit, da sie mit ihrer reichen, erdigen Tiefe ein breites Spektrum an Vorlieben ansprechen. Diese Düfte verströmen Wärme, Komplexität und einen Hauch von Raffinesse – Eigenschaften, die sie vielseitig und universell attraktiv machen.
Dieser Trend spiegelt eine Abkehr von traditionellen, geschlechtsspezifischen Düften wider und setzt auf unisex Profile, die geheimnisvoller und inklusiver wirken. Noten wie Sandelholz, Zeder und Vetiver überzeugen durch ihre zeitlose Eleganz und bieten eine Balance aus Einzigartigkeit und universeller Tragbarkeit, die moderne Duftliebhaber begeistert.