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Wie IFRA die ethische Beschaffung von Inhaltsstoffen prägt

12. März 2026
Reading time: 8 min
How IFRA Shapes Ethical Ingredient Sourcing

Die International Fragrance Association (IFRA) setzt weltweit Maßstäbe für die Sicherheit von Duftinhaltsstoffen und deren ethische Beschaffung. Diese Standards, gestützt auf wissenschaftliche Forschung des Research Institute for Fragrance Materials (RIFM), regeln die Verwendung von Inhaltsstoffen durch Verbote, Beschränkungen und Reinheitsanforderungen. IFRA gewährleistet nicht nur die Sicherheit der Verbraucher, sondern fördert auch verantwortungsvolle Praktiken wie den Schutz bedrohter Arten und die Unterstützung nachhaltiger Alternativen. So trug beispielsweise das Verbot von natürlichem Moschus im Jahr 2000 dazu bei, die Bestände der Moschushirsche zu schützen, und förderte zugleich die Entwicklung synthetischer Ersatzstoffe.

Wichtige Erkenntnisse:

  • Die IFRA — Standards behandeln Sicherheit, biologische Abbaubarkeit und ethische Beschaffung.
  • Die IFRA — IOFI Sustainability Charter, die von über 140 Unternehmen unterzeichnet wurde, betont fairen Handel und umweltbewusste Praktiken.
  • Marken müssen Produkte neu formulieren, um Aktualisierungen zu entsprechen, etwa der 51. Änderung, die im Juni 2023 eingeführt wurde.
  • Werkzeuge wie die IFRA Standards Library und der Green Chemistry Compass unterstützen bei Compliance und Bewertung von Inhaltsstoffen.

Wie IFRA — Standards ethische Praktiken unterstützen

Was sind IFRA — Standards?

Die IFRA — Standards dienen als weltweiter Rahmen für das Risikomanagement in der Duftstoffindustrie und stellen sicher, dass Inhaltsstoffe so eingesetzt werden, dass Sicherheit stets an erster Stelle steht. Man kann sie als das Sicherheitsmanual der Branche verstehen, aufgebaut auf fundierter wissenschaftlicher Forschung.

Diese Standards basieren auf Sicherheitsbewertungen des Research Institute for Fragrance Materials (RIFM), das aus unabhängigen Experten aus Bereichen wie Toxikologie, Dermatologie und Umweltwissenschaften besteht. Wenn das RIFM Risiken wie Hautsensibilisierung, Toxizität oder Umweltbedenken identifiziert, überführt IFRA diese Erkenntnisse in verbindliche Regeln für Duftstoffhersteller.

Inhaltsstoffe werden in drei Kategorien eingeteilt: verboten, eingeschränkt oder Reinheitsanforderungen unterliegend. Verbotene Substanzen sind beispielsweise aufgrund ihrer hohen Risiken vollständig untersagt, während eingeschränkte Inhaltsstoffe nur in kontrollierten Konzentrationen verwendet werden dürfen, um allergische Reaktionen zu begrenzen. Reinheitskriterien stellen sicher, dass natürliche Inhaltsstoffe so veredelt werden, dass schädliche Bestandteile entfernt werden. Ein bekanntes Beispiel ist Eichenmoos, das einst in der Parfümerie weit verbreitet war, heute jedoch nach einem Zusammenhang mit Hautsensibilisierung eingeschränkt ist, was zur Neuformulierung mehrerer klassischer Düfte führte.

Über die Sicherheit hinaus umfassen die IFRA — Standards heute auch Umweltaspekte. Mit Stand 2025 haben sich über 140 Unternehmen der IFRA — IOFI Sustainability Charter angeschlossen, die Inhaltsstoffe hinsichtlich biologischer Abbaubarkeit, aquatischer Toxizität und Bioakkumulation bewertet. Dieser doppelte Fokus auf Sicherheit und Umweltverantwortung stellt sicher, dass die Duftstoffproduktion mit ethischer Beschaffung und Nachhaltigkeitszielen im Einklang steht.

Ethische Kernprinzipien in den IFRA — Regularien

Die IFRA — Standards gehen über Sicherheit hinaus, indem sie ethische Werte in die Duftstoffproduktion integrieren. Ihr Rahmenwerk betont Nachhaltigkeit, Sicherheit und Transparenz und bewertet nicht nur die Gesundheit der Verbraucher, sondern auch die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Beschaffung von Inhaltsstoffen.

So verbot IFRA natürlichen Moschus mit Wirkung zum 31. Oktober 2000, um bedrohte Moschushirschpopulationen zu schützen. Diese Entscheidung führte zur Entwicklung synthetischer Moschusstoffe und bewies, dass ethische Entscheidungen Innovation in der Branche vorantreiben können.

Die IFRA — IOFI Sustainability Charter stärkt diese Prinzipien zusätzlich, indem sie grüne Chemie und die Einhaltung des Nagoya — Protokolls fördert, das eine faire Vergütung für Gemeinschaften sicherstellt, die natürliche Inhaltsstoffe liefern.

"Unsere Charta ist eine gemeinsame Anstrengung, die Messlatte für Nachhaltigkeit in der Aromen- und Duftstoffbranche höher zu legen." — IFRA — IOFI Sustainability Charter

Diese ethischen Leitlinien inspirieren auch Fortschritte bei der Entwicklung umweltfreundlicher Inhaltsstoffe. So entwickelte Symrise beispielsweise Lilybelle®, eine biologisch abbaubare Duftkomponente, die zu 83 % aus erneuerbaren Materialien besteht, gewonnen aus Nebenprodukten der Orangensaftindustrie. Ebenso verwendet Guccis Duft "Where My Heart Beats" Alkohol, der vollständig aus recycelten Kohlenstoffemissionen hergestellt wird, wodurch der Wasserverbrauch und der Bedarf an landwirtschaftlichen Flächen erheblich reduziert werden. Diese Beispiele zeigen, wie IFRAs ethischer Ansatz Innovation fördert und zugleich durch nachhaltige Praktiken messbare Umweltvorteile schafft.

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Wie sich die Beschaffung von Inhaltsstoffen an IFRA — Standards ausrichten lässt

3-Schritte-Leitfaden für eine IFRA-konforme Beschaffung von Inhaltsstoffen

3 — Schritte — Leitfaden für eine IFRA-konforme Beschaffung von Inhaltsstoffen

Um Ihre Beschaffung von Inhaltsstoffen mit dem ethischen Rahmenwerk der IFRA in Einklang zu bringen, befolgen Sie diese praxisnahen Schritte, um Compliance sicherzustellen und höchste Standards in Ihren Duftformulierungen zu wahren.

Schritt 1: IFRA — Ressourcen für Compliance nutzen

Beginnen Sie mit der IFRA Standards Library, einer umfassenden Datenbank, die Stoffe als verboten, eingeschränkt oder spezifiziert kategorisiert. Diese Ressource hilft zusammen mit der Transparency List dabei zu bestätigen, dass alle Duft- und funktionellen Inhaltsstoffe den Anforderungen des IFRA Code of Practice entsprechen. Bei ätherischen Ölen mit mehreren Bestandteilen sollten Sie den Anhang konsultieren, der Hinweise zur Summierung der Konzentrationen aller Isomere enthält.

Achten Sie besonders auf CAS — Nummern, da Grenzwerte kumulativ gelten. Ein einzelner Inhaltsstoff kann mehrere Kennungen besitzen, die sowohl generische als auch spezifische Isomere abdecken. Sobald Sie die Compliance überprüft haben, sollten Sie sich darauf konzentrieren, eingeschränkte oder verbotene Inhaltsstoffe zu ersetzen.

Schritt 2: Eingeschränkte Inhaltsstoffe mit Bedacht ersetzen

Ist ein Inhaltsstoff eingeschränkt oder verboten, variiert der Zeitrahmen für die Einhaltung: Neue Kreationen müssen sich innerhalb von 2 Monaten bei Verboten bzw. 9 Monaten bei Beschränkungen anpassen, während für die Neuformulierung bestehender Produkte 13 bis 28 Monate vorgesehen sind.

Lassen Sie sich von Unternehmen wie Givaudan inspirieren, das Mahonial™ über einen Zeitraum von drei Jahren (2022–2025) als Ersatz für den eingeschränkten Inhaltsstoff Lyral entwickelte. Dieser Ersatz ermöglichte es Parfümeuren, florale Duftprofile zu bewahren und zugleich die Regularien einzuhalten. Ebenso führte Bordas Mugal ein, eine floral-aquatische Alternative zu Lilial (Butylphenyl Methylpropional), das in der EU als reproduktionstoxisch eingestuft worden war. Mugal bietet eine sicherere, nicht toxische Option im Einklang mit modernen Sicherheitsstandards.

Um "bedauerliche Substitutionen" zu vermeiden - also Fälle, in denen sich ein Ersatzstoff später ebenfalls als problematisch erweist -, nutzen Sie Werkzeuge wie den Green Chemistry Compass und das Rahmenwerk Safe & Sustainable by Design. Diese stellen sicher, dass gewählte Alternativen sowohl sicher als auch nachhaltig sind.

Sobald Ersatzstoffe eingeführt wurden, vergewissern Sie sich, dass auch Ihre Lieferanten die IFRA — Standards erfüllen.

Schritt 3: Mit IFRA-konformen Lieferanten zusammenarbeiten

Fordern Sie für jede bezogene Duftmischung ein IFRA Certificate of Conformity an. Für Rohstoffe bitten Sie um eine Konformitätserklärung sowie detaillierte Informationen zu IFRA-beschränkten Bestandteilen.

"Die endgültige Verantwortung für die sichere Verwendung jedes auf den Markt gebrachten Duftstoffmaterials liegt bei dem Unternehmen, das dieses Material liefert." – IFRA

Pflegen Sie aktuelle Material Safety Data Sheets (MSDS) für alle Inhaltsstoffe, um die Einhaltung weiter gefasster Sicherheits- und Regulierungsstandards sicherzustellen. Kann ein Lieferant kein Certificate of Conformity bereitstellen, konsultieren Sie die Liste professioneller Dienstleister von IFRA, die bei der Zertifizierung unterstützen können.

Für zusätzliche Sicherheit empfiehlt es sich, mit Lieferanten zusammenzuarbeiten, die Unterzeichner der IFRA — IOFI Sustainability Charter sind. Diese Unternehmen verpflichten sich, ihre Umweltbelastung zu reduzieren, zugleich starke Governance — Praktiken aufrechtzuerhalten und das Wohlergehen ihrer Mitarbeitenden in den Mittelpunkt zu stellen. Diese zusätzliche Verpflichtung spiegelt eine umfassendere Ausrichtung auf ethische und nachhaltige Beschaffungspraktiken wider.

Compliance aufrechterhalten und neue Formeln entwickeln

Mit der ethischen Beschaffung von Inhaltsstoffen Schritt zu halten, bedeutet nicht nur, aktuelle Standards zu erfüllen - es heißt auch, sich auf weiterentwickelnde Regularien vorzubereiten. Für Duftmarken umfasst dies häufig die Anpassung von Formulierungen an Aktualisierungen der IFRA (International Fragrance Association). Diese Aktualisierungen, die in der Regel alle drei Jahre veröffentlicht werden, enthalten neue und geänderte Sicherheitsstandards. Gelegentlich werden außerplanmäßige Änderungen eingeführt, um unmittelbare Risiken zu adressieren, was rasches Handeln seitens der Unternehmen erfordert, um Compliance sicherzustellen.

Regelmäßige Tests und Neuformulierungen

Wenn IFRA neue Beschränkungen bekannt gibt, stehen Marken vor strengen Fristen. Neue Produkte müssen innerhalb von 2 bis 9 Monaten konform sein, während bestehenden Produkten 13 bis 28 Monate eingeräumt werden, um die aktualisierten Standards zu erfüllen. Dieser Zeitrahmen macht eine proaktive Neuformulierung erforderlich, um Unterbrechungen zu vermeiden.

Ein Beispiel für die Anpassung an diese Veränderungen ist die Einführung von Mugal durch Bordas, einer floral-aquatischen Alternative zu Lilial (Butylphenyl Methylpropional). Lilial wurde in der EU als reproduktionstoxisch eingestuft, was den Bedarf an sichereren Ersatzstoffen auslöste. Mugal bietet eine nicht toxische Option, die den aktualisierten Sicherheitsanforderungen entspricht.

Für Marken ohne internes Regulierungsteam kann die Zusammenarbeit mit Drittanbietern aus der von IFRA genehmigten Liste den Prozess vereinfachen. Diese Fachleute unterstützen bei der Erstellung von Certificates of Conformity und bei der technischen Compliance. Wenn Neuformulierungsmaßnahmen mit sorgfältiger Nachverfolgung kombiniert werden, bleibt die Ausrichtung an den IFRA — Standards langfristig gewahrt.

Über IFRA — Standards auf dem Laufenden bleiben

Kontinuierliche Überwachung ist unerlässlich, um mit den sich weiterentwickelnden Richtlinien der IFRA Schritt zu halten. Werkzeuge wie die IFRA Standards Library - eine durchsuchbare Datenbank aktueller Standards und Inhaltsstoffbeschränkungen - erleichtern die Nachverfolgung. Darüber hinaus enthalten IFRA Notification Letters konkrete Zeitpläne für die Umsetzung neuer oder geänderter Standards.

Für detaillierte Leitlinien können Unternehmen auf das IFRA — RIFM Guidance — Dokument zurückgreifen, das Anweisungen zur Anwendung der Standards in verschiedenen Produktkategorien bietet. Lokale IFRA National Associations bieten zudem regionsspezifische Unterstützung und Expertise.

Die IFRA Transparency List, die über 3.500 kommerzielle Inhaltsstoffe erfasst, ist eine weitere wertvolle Ressource zur Überprüfung der Einhaltung des IFRA Code of Practice. Diese jährlich aktualisierte Liste arbeitet Hand in Hand mit dem IFRA — IOFI Labelling Manual, um die Einhaltung des Global Harmonized System (GHS) sicherzustellen.

Umweltfreundliche Inhaltsstoffe wählen

Da Nachhaltigkeit im globalen Duftstoffmarkt mit einem Volumen von 68,14 Milliarden US — Dollar zunehmend im Mittelpunkt steht, erkunden Marken grünere Alternativen. Der IFRA Green Chemistry Compass ist ein hilfreiches Werkzeug zur Bewertung von Inhaltsstoffen anhand von Prinzipien wie Abfallvermeidung, erneuerbaren Rohstoffen und designter Abbaubarkeit.

"Das IFRA Green Chemistry Compass Tool wurde entwickelt, um die Duftstoffindustrie bei der Bewertung und Verbesserung der Umwelt- und Gesundheitsprofile ihrer Produkte zu unterstützen." – Martina Bianchini, Präsidentin, IFRA

Einige Unternehmen gehen bereits voran. Im Jahr 2025 brachte Gucci "Where My Heart Beats" auf den Markt, einen Duft mit 100 % Alkohol aus recycelten Kohlenstoffemissionen. Dieser innovative Ansatz reduziert Wasserverbrauch und landwirtschaftliche Flächennutzung im Vergleich zu traditionellen Methoden. Ebenso führten L’Oréal und Cosmo International Fragrances ein wasserfreies, energiearmes Extraktionsverfahren ein, das natürliche Duftmoleküle ausschließlich mit Luft einfängt - ohne Erhitzung oder chemische Lösungsmittel.

Wenn Sie umweltfreundliche Optionen in Betracht ziehen, priorisieren Sie Inhaltsstoffe, die den OECD — TG-301/310 — Richtlinien für den Status "leicht biologisch abbaubar" entsprechen. Dies minimiert aquatische Toxizität und verhindert Umwelt — Bioakkumulation. Der Green Chemistry Compass fördert außerdem die Verwendung von Materialien mit mehr als 50 % erneuerbarem oder recyceltem Kohlenstoffanteil und klassifiziert sie damit als Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs, die modernen Nachhaltigkeitsmaßstäben entsprechen.

Fazit

Die IFRA — Standards bieten ein wissenschaftlich fundiertes Rahmenwerk, um die Sicherheit von Duftinhaltsstoffen zu gewährleisten und zugleich verantwortungsvolle Beschaffung sowie Umweltaspekte zu berücksichtigen. Auf Basis gründlicher RIFM — Bewertungen bestätigen diese Standards, dass Tausende von Inhaltsstoffen strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen.

Über die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen hinaus spiegelt die Einhaltung der IFRA — Standards das Engagement einer Marke für ethische Praktiken und Umweltverantwortung wider. Mehr als 140 Unternehmen haben bereits die IFRA — IOFI Sustainability Charter unterzeichnet und sich zu Initiativen verpflichtet, die unter anderem die Reduzierung ihrer Umweltauswirkungen, Transparenz und eine verantwortungsvolle Beschaffung von Inhaltsstoffen umfassen.

Für Marken ist die Einhaltung der IFRA — Standards ein Zeichen des Vertrauens und ein Wettbewerbsvorteil. Da etwa 20 % der Menschen auf mindestens ein Allergen empfindlich reagieren - und Duftstoffallergien 2–11 % der Weltbevölkerung betreffen -, schützen diese Maßnahmen die öffentliche Gesundheit und stärken zugleich den Ruf einer Marke. Da der Duftstoffmarkt jährlich um 8 % wächst, positioniert die Ausrichtung an diesen Standards Marken für langfristigen Erfolg.

Darüber hinaus zeigt die Bewegung der Branche hin zu "safe and sustainable by design" — Lösungen - etwa Kohlenstoffabscheidungstechnologien -, dass die IFRA — Standards Kreativität nicht hemmen. Vielmehr fördern sie Innovationen, die Verbrauchern und dem Planeten gleichermaßen zugutekommen, und stellen sicher, dass die verantwortungsvolle Beschaffung von Inhaltsstoffen auch in den kommenden Jahren im Zentrum der Duftentwicklung bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Sind IFRA — Standards gesetzlich vorgeschrieben oder freiwillig?

Die IFRA — Standards gelten als breit anerkannte Richtlinie innerhalb der Duftstoffindustrie, die eine verantwortungsvolle Verwendung von Inhaltsstoffen sicherstellt und Sicherheit in den Mittelpunkt stellt. Obwohl diese Standards nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, werden sie branchenweit umfassend angewendet. Zudem dienen sie als Maßstab für ethische Beschaffungspraktiken und helfen Unternehmen, Vertrauen und Verantwortlichkeit in ihren Kreationen zu wahren.

Woran erkenne ich, ob ein Duft IFRA-konform ist?

Düfte gelten als IFRA-konform, wenn sie die in den IFRA — Standards festgelegten maximal sicheren Einsatzmengen einhalten. Zur Überprüfung sollten Sie auf Unterlagen oder Zertifikate des Herstellers achten, die die Konformität bestätigen. Diese Standards sind darauf ausgelegt, die sichere Verwendung sowohl einzelner Inhaltsstoffe als auch von Duftmischungen zu gewährleisten.

Was geschieht mit meinem Lieblingsduft, wenn IFRA ihre Regeln aktualisiert?

Wenn die International Fragrance Association (IFRA) ihre Regularien aktualisiert, kann es sein, dass Ihr Lieblingsduft neu formuliert wird. Diese Anpassungen stellen sicher, dass der Duft den aktualisierten Sicherheitsstandards entspricht. Das kann bedeuten, dass Inhaltsstoffe verändert oder das gesamte Duftprofil fein abgestimmt wird, damit der Duft sowohl sicher bleibt als auch den neuesten Richtlinien entspricht.

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