Wie Sie zwischen Parfümölen und alkoholbasierten Düften wählen
Wie Sie zwischen Parfümölen und alkoholbasierten Düften wählen
22. Dezember 2025Reading time: 14 min
Bei der Entscheidung zwischen Parfümölen und alkoholbasierten Düften hängt die Wahl von Ihrem Hauttyp, Ihrem Lebensstil und Ihren Vorlieben ab. Parfümöle bieten ein dezentes, langanhaltendes und feuchtigkeitsspendendes Dufterlebnis, während alkoholbasierte Düfte mit starker Ausstrahlung und sofortigem, aromatischem Eindruck überzeugen. Hier ein schneller Überblick:
Parfümöle:
Lang anhaltend (10–14 Stunden)
Sanft zu empfindlicher oder trockener Haut
Subtiler, hautnaher Duft
Ideal für intime Momente oder trockene Klimazonen
Alkoholbasierte Düfte:
Starke Projektion und kraftvoller erster Eindruck
Hält 6–10 Stunden
Kann empfindliche Haut reizen
Perfekt für gesellschaftliche Anlässe oder warme Temperaturen
Schneller Vergleich
Merkmal
Parfümöle
Alkoholbasierte Düfte
Haltbarkeit
10–14 Stunden
6–10 Stunden
Projektion
Dezent, hautnah
Stark, deutlich wahrnehmbarer Duftschweif
Hautwirkung
Feuchtigkeitsspendend, sanft
Kann zu Trockenheit führen
Intensität
Sanfte Entfaltung
Kräftig, sofortig
Anwendung
Roll-on/Tropfen
Spray — Flakon
Parfümöle sind ideal für alle, die einen dezenten, pflegenden Duft bevorzugen, während alkoholbasierte Parfüms die perfekte Wahl für markante, ausdrucksstarke Aromen sind. Testen Sie beide Varianten auf Ihrer Haut, um Ihre perfekte Duftsignatur zu finden.
Parfümöle vs. alkoholbasierte Düfte: Umfassender Vergleichsleitfaden
Parfümöl vs. Spray: Die Unterschiede & wann man was verwendet | Spray vs. Parfümöl — Roll-on
Was sind Parfümöle?
Parfümöle sind hoch konzentrierte Duftmischungen, die komplett auf Alkohol verzichten. Statt Ethylalkohol als Trägerstoff zu verwenden, setzen diese Öle auf Basen wie Jojobaöl, fraktioniertes Kokosöl, Arganöl oder Mandelöl. Diese Rezepturveränderung beeinflusst, wie der Duft mit Ihrer Haut interagiert.
Mit Konzentrationen von meist 15 % bis 30 % – höher als die 12–18 %, die man bei den meisten Eau de Parfums findet – entfalten Parfümöle ihren Duft langsam, aktiviert durch Ihre Körperwärme. Wie Autor Andres Jimenez es formuliert:
Konzentrierte Parfümöle zeichnen sich durch den Verzicht auf Alkohol aus und bieten ein reineres, intensiveres Dufterlebnis.
Dieses schrittweise Abgeben sorgt für einen "intimen" Sillage– der Duft bleibt hautnah statt den Raum zu füllen. Sie hinterlassen keine deutliche Duftspur, sondern nur Nahestehende nehmen den Duft wahr. Zudem entwickeln sich Parfümöle nichtlinear; ihre Duftnoten verändern sich im Verlauf, während das Öl von der Haut aufgenommen wird. Diese Eigenschaften machen Parfümöle zu einer besonderen Wahl für Duftliebhaber.
Hauptmerkmale von Parfümölen
Parfümöle sind bekannt für ihre beeindruckende Haltbarkeit, oft bleiben sie 10 bis 14 Stunden auf der Haut bestehen. Der Grund: Die Öle haften an der Haut statt wie bei Alkohol schnell zu verdampfen.
Ein weiterer Vorteil sind ihre pflegenden Eigenschaften. Trägeröle, reich an Fettsäuren, halten nicht nur den Duft, sondern pflegen und schützen auch Ihre Haut. Wie Amorphous Perfume erläutert:
Ölbasierte Parfums sind von Natur aus feuchtigkeitsspendend und können die Haut zusätzlich zum olfaktorischen Erlebnis weich machen.
Auch das Auftragen von Parfümölen hat seinen ganz eigenen Charme. Die meisten werden in Roll-ons oder Tropfflaschen angeboten und benötigen nur eine geringe Menge – meist wenige Tropfen oder einen sanften Strich – auf den Pulspunkten wie Handgelenke, Hals, hinter den Ohren oder in den Ellenbeugen. Für optimale Entfaltung direkt nach dem Duschen auftragen, wenn die Haut warm ist und die Poren geöffnet sind. Vermeiden Sie jedoch, die Handgelenke aneinander zu reiben, da das die Duftmoleküle zerstören und das Aroma beeinträchtigen kann.
Für wen sind Parfümöle geeignet?
Parfümöle sind eine exzellente Wahl für Menschen mit empfindlicher Haut, Ekzemen oder Dermatitis. Die alkoholfreie Formel vermeidet Trockenheit und Reizungen, die bei herkömmlichen Sprays häufig auftreten. Wie Jasmine Perfumes bemerkt:
Die alkoholfreie Formel schließt Hautirritationen oder -trockenheit aus, was diese Düfte zu einer sicheren und persönlichen Wahl bei Sensibilität macht.
Sie eignen sich perfekt, wenn Sie einen dezenten, hautnahen Duft mögen, anstatt eine weite Duftausstrahlung. Das macht sie besonders angenehm für enge Umgebungen, in denen ein sanfter Duft geschätzt wird. Die feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften von Parfümölen sind zudem in trockenen Klimazonen besonders vorteilhaft, da sie die Haut hydratisieren und zugleich ein langanhaltendes Aroma bieten.
Ein praktisches Extra: Parfümöle sind nicht entzündlich, dadurch sicherer zu lagern und leichter international zu versenden. Wer viel reist oder TSA — Bestimmungen für alkoholbasierte Sprays umgehen möchte, findet in Parfümölen eine stressfreie Alternative.
Was sind alkoholbasierte Düfte?
Alkoholbasierte Parfums verwenden Ethanol als Hauptlösungsmittel, welcher Duftstoffe sicher und hautverträglich trägt. Im Gegensatz zu Ölen löst Alkohol selbst kräftigste Aromen und ist deshalb das bevorzugte Medium für Parfumeure.
Ein zentrales Merkmal ist das schnelle Verdampfen des Alkohols. Dadurch werden Duftmoleküle rasch freigesetzt und ein unmittelbarer aromatischer Eindruck erzeugt. Parfümeurin Marissa Zappas hebt hervor: Das Zusammenspiel von Alkohol und Zerstäuber sorgt für Volumen und Sillage. Diese schnelle Verbreitung erzeugt die ikonische "Duftwolke", bei der markante Kopfnote sofort wahrnehmbar sind und allmählich die ganze Duftkomposition entfaltet wird.
In der Regel kommen diese Parfüms als Sprays mit Zerstäuber daher. Klassifiziert wird je nach Konzentration: Eau de Toilette (EDT) mit 8–12 %, Eau de Parfum (EDP) mit 12–18 % und Parfum/Extrait mit 20–30 %. Diese Abstufungen beeinflussen Intensität und Haltbarkeit und bieten passende Optionen für verschiedene Vorlieben.
Hauptmerkmale alkoholbasierter Düfte
Ein herausstechendes Merkmal ist die starke Projektion. Wie Vetiver Aromatics erklärt:
Alkohol hebt einen Duft hervor. Während der Alkohol verdunstet, strömt der Duft nach außen und hüllt Sie in eine Duftwolke ein.
Diese rasche Verdampfung betont Kopf-, Herz- und Basisnoten und erzeugt ein unmittelbares, intensives Dufterlebnis. Allerdings geht diese kraftvolle Entfaltung meist mit einer geringeren Haltbarkeit im Vergleich zu ölhaltigen Parfüms einher.
Ein weiterer Vorteil ist ihre Vielseitigkeit. Die leichtere Textur von Alkohol erlaubt es Parfumeuren, ein breites Spektrum zu komponieren – von spritzigen Zitrusnoten bis hin zu reichhaltigen Holzakkorden. Für ein längeres Dufterlebnis können Sie das Parfüm auch auf Kleidung oder Haare sprühen. Auf diesen Oberflächen verbleibt der Duft meist länger, da der Alkohol dort langsamer verdunstet. Beachten Sie jedoch, dass alkoholbasierte Parfüms brennbar sind und oft als Gefahrgut gelten, was den internationalen Versand erschweren kann.
Für wen sind alkoholbasierte Düfte geeignet?
Alkoholbasierte Düfte sind perfekt für alle, die einen markanten, bleibenden Eindruck hinterlassen möchten. Wie Amorphous Perfume treffend sagt:
Wer ein Parfüm sucht, das dramatisch und wahrnehmbar ist, sollte sich für ein alkoholbasiertes Produkt entscheiden.
Diese Düfte glänzen in geselligen Runden, bei Events oder überall dort, wo Ihr Duft auf Distanz auffallen soll.
Sie eignen sich auch besonders für warme Temperaturen oder den Sommer. Die rasche Verdunstung sorgt für ein angenehm kühlendes Gefühl auf der Haut. Allerdings können sensible Hauttypen aufgrund des Ethanols Trockenheit oder Irritation verspüren. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt sich eine unparfümierte Lotion vorab oder das Parfüm direkt auf Kleidung oder Haare zu sprühen statt auf die Haut.
Parfümöle vs. alkoholbasierte Düfte: Die wichtigsten Unterschiede
Bei der Entscheidung zwischen Parfümölen und alkoholbasierten Düften spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Haltbarkeit, Projektion, Hautwirkung, Intensität und Preis.
Haltbarkeit ist das große Plus der Parfümöle. Sie halten 10 bis 14 Stunden auf der Haut und übertreffen damit alkoholbasierte Eau de Parfums, die meist 6 bis 10 Stunden bestehen. Der Grund liegt in der Zusammensetzung: Alkohol verdunstet rasch und verringert die Duftdauer, während Öle sich an die natürlichen Hautlipide binden und so länger bleiben.
Projektion, also wie weit ein Duft wahrnehmbar ist, unterscheidet sich deutlich. Wie Vetiver Aromatics treffend bemerkt:
"Was an Projektion gewinnt, verliert man an Haltbarkeit." – Vetiver Aromatics
Alkoholbasierte Parfüms sind bekannt für ihre starke Duftwolke und kündigen Ihre Präsenz eindrucksvoll an. Parfümöle hingegen schaffen ein intimeres Dufterlebnis, das nur Nahestehende wahrnehmen.
Die Wirkung auf die Haut ist ein weiterer Grund für Parfümöle: Sie pflegen die Haut und sind auch für sehr empfindliche Hauttypen sanft. Alkoholbasierte Düfte dagegen können Trockenheit oder Reizungen durch den hohen Alkoholgehalt verursachen.
Hinsichtlich der Intensität setzen alkoholbasierte Parfüms mit ihren kräftigen Kopfnote sofort Akzente. Parfümöle entwickeln sich subtiler und benötigen rund 30 Minuten, um ihre ganze Vielfalt zu entfalten.
Der Preis ist differenziert zu betrachten. Parfümeurin Marissa Zappas erklärt:
"Öl ist viel teurer als Alkohol, deshalb sind höher konzentrierte Düfte in der Regel kostspieliger."
Parfümöle sind pro Milliliter kostspieliger und meist in kleineren Roll-ons erhältlich, liefern aber mit wenigen Tropfen anhaltende Wirkung. Alkoholbasierte Düfte sind in Sprühflaschen günstiger zu erwerben, benötigen jedoch meist mehrere Sprühstöße für den gleichen Effekt.
Zusammengefasst: Beide Varianten haben je nach Anspruch und Vorliebe ihre Stärke. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede zusammen:
Vergleichstabelle
Merkmal
Parfümöle
Alkoholbasierte Düfte
Haltbarkeit
10–14 Stunden
6–10 Stunden
Sillage
Intim; hautnah
Stark; verströmt deutlich nach außen
Hautwirkung
Feuchtigkeitsspendend; sanft zu sensibler Haut
Kann Trockenheit oder Irritation verursachen
Intensität
Sanfte Entwicklung über 30 Minuten
Kräftige, sofortige Wirkung
Konzentration
20–30 % Duftstoffe
15–20 % (Eau de Parfum)
Preis pro Volumen
Höher; in kleinen Roll-ons erhältlich
Niedriger; in Sprühflakons angeboten
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Worauf Sie bei der Wahl achten sollten
Bei der Auswahl eines Duftes können Faktoren wie Hauttyp, Lebensstil und Duftrichtung maßgeblich beeinflussen, wie ein Parfüm wirkt und sich anfühlt. Diese Aspekte vereinen sich zu einem Dufterlebnis, das auf Ihre individuellen Wünsche und Ihr Umfeld abgestimmt ist. Sehen wir uns die verschiedenen Einflüsse im Detail an.
Hauttyp
Die natürliche Chemie Ihrer Haut beeinflusst, wie ein Duft sich entwickelt und wie lange er anhält.
Fettige Haut:
Wer fettige Haut hat, profitiert davon, dass Düfte länger halten, da die natürlichen Öle Duftmoleküle besser binden. Allerdings können manche süße Noten schnell zu dominant werden. Michael Donovan, Gründer und Kreativdirektor von St Giles, erklärt:
"Die Faustregel ist, dass fettige Haut Düfte stärker hervorbringt. Süße Noten können auf fettiger Haut überwältigend und fast süßlich wirken."
Trockene Haut:
Trockene Haut hingegen lässt Düfte schneller verfliegen, weil sie das Parfüm absorbiert oder es schneller verdunstet. Donovan empfiehlt Düfte mit ausgeprägten Basisnoten wie Orientalen, Chypres, würzigen oder schweren floralen Kompositionen wie Tuberose. Parfümöle sind hier ideal – sie verzichten auf aggressive Alkohole und spenden durch pflegende Trägeröle Feuchtigkeit, sodass Duft und Haut länger profitieren.
Empfindliche Haut:
Bei empfindlicher Haut können alkoholbasierte Parfüms zu Irritationen oder Trockenheit führen. Parfümöle sind eine sanfte Alternative, da sie alkoholfrei sind und meistens feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe enthalten. Das macht sie besonders wohltuend für Personen mit Neigung zu Rötungen oder Reizungen.
Lebensstil und Klima
Auch wo und wie Sie Ihren Duft tragen, beeinflusst Ihre Wahl.
Alkoholbasierte Düfte sind ideal für gesellschaftliche Anlässe oder größere Räume, in denen Ihr Duft ein Statement setzen soll. Ihre schnelle Verdunstung sorgt für ein leichtes, erfrischendes Gefühl – besonders angenehm bei warmem oder feuchtem Wetter.
Parfümöle überzeugen in intimen oder professionellen Situationen, in denen ein diskreter, hautnaher Duft angemessener ist. Ihre Rezeptur hilft, Feuchtigkeit einzuschließen, was sie speziell in trockenen Klimazonen attraktiv macht. Dank ihrer reichen und konzentrierten Duftprofile sind sie auch für kalte Jahreszeiten bestens geeignet, wo sie eine warme, einhüllende Duftatmosphäre entfalten.
Wer sich sowohl Ausdruck als auch lange Haltbarkeit wünscht, kann Parfümöl und alkoholischen Duft übereinander schichten: Das Öl verlängert die Haltbarkeit, das Spray verstärkt die Ausstrahlung.
Duftvorlieben
Ihr persönlicher Duftweg entscheidet sich daran, wie Sie Düfte am liebsten wahrnehmen.
Alkoholbasierte Parfüms liefern ein sofortiges Dufterlebnis und setzen die Kopfnote voll in Szene – für einen dramatischen ersten Eindruck und eine markante Duftwolke um Sie herum.
Parfümöle hingegen entfalten sich langsamer. Sie legen das Augenmerk auf Herz- und Basisnoten und schaffen dadurch ein vielschichtiges, intimes Dufterlebnis. Sie brauchen etwa 30 Minuten, um ihren vollständigen Charakter preiszugeben – eine ideale Wahl für Liebhaber subtiler und komplexer Düfte.
Wer Düfte mit sofortigem Eindruck und starker Projektion bevorzugt, ist mit alkoholbasierten Varianten bestens beraten. Wer dagegen einen Duft sucht, der sich dezent entfaltet und hautnah bleibt, findet in Parfümölen seine perfekte Ergänzung. Tragen Sie dafür wenige Tropfen auf Pulspunkte wie Handgelenk, hinter dem Ohr oder Ellenbeuge auf – für einen noblen, langanhaltenden Effekt.
Wie Sie testen und entscheiden
Die Entscheidung zwischen Parfümölen und alkoholbasierten Düften hängt davon ab, wie beide auf Ihrer Haut funktionieren und welchen Vorlieben sie entsprechen. So testen Sie beide Varianten praxisnah:
Tragen Sie von jeder Variante – Parfümöl und alkoholbasiertes Spray – nach der Dusche eine kleine Menge auf Ihre Pulspunkte auf. Beobachten Sie die Duftentwicklung nach 30 Minuten, 2 und 5 Stunden. Alkoholbasierte Parfüms machen einen kräftigen ersten Eindruck, während sich Parfümöle etwa 30 Minuten Zeit lassen, um ihr volles Aroma zu zeigen. Vermeiden Sie das Aneinanderreiben der Handgelenke, da dies die Duftstruktur zerstören kann.
Bei empfindlicher Haut empfiehlt sich eine unparfümierte Lotion unter dem alkoholfreien Spray oder das Aufsprühen auf Kleidung, um Irritationen zu vermeiden.
Schritt 2: Projektion und Duftausstrahlung bestimmen
Nachdem Sie beide Düfte getestet haben, überlegen Sie, zu welchem Anlass Sie das Parfüm tragen wollen. Suchen Sie einen Duft, der bei gesellschaftlichen Anlässen auffällt, oder eher etwas Dezenteres für Arbeit oder Alltag?
Alkoholbasierte Parfüms stehen für kräftige Projektion und empfehlen sich für Events, bei denen Sie Präsenz zeigen wollen. Parfümöle dagegen bieten eine intime, hautnahe Aura und passen ideal zu ruhigeren, alltäglichen Situationen. Testen Sie beide Varianten im Alltag – das Parfümöl z. B. im Büro, das Spray zu besonderen Anlässen – und achten Sie auf die Duftentwicklung sowie die Wirkung im jeweiligen Umfeld.
Schritt 3: Mit Decants Ihre Wahl perfektionieren
Probieren Sie vor dem Kauf einer Vollgröße Decants, um zu testen, wie der Duft mit Haut und Lebensstil harmoniert. Da Parfüms sich individuell verhalten, ist ein eingehender Test entscheidend.
Decants erlauben es Ihnen, hochwertige Designer- und Nischendüfte zu entdecken, ohne gleich eine große Investition zu tätigen. Zum Beispiel bietet Scento Decants in 0,75 ml, 2 ml und 8 ml an. Ein 8 ml Decant enthält rund 120 Sprüher – genug, um den Duft in unterschiedlichsten Alltagssituationen zu erleben. So treffen Sie Ihre Wahl mit höchster Souveränität.
Ein Feedback von Alex, einem verifizierten Kunden:
Ich habe so viel für Düfte ausgegeben, die mir dann nicht mehr gefallen haben oder aus einem anderen Grund... Kleine Mengen jedes gewünschten Parfums zu testen ist einfach perfekt!
Nehmen Sie sich Zeit, um sowohl die Öl- als auch die alkoholhaltige Variante Ihrer Lieblingsdüfte zu probieren. Mit dieser Methode gibt es keine bösen Überraschungen – Sie finden den Duft, der zu Ihrer Haut, Ihrem Stil und Ihren Ansprüchen passt.
Fazit
Letztlich hängt die Wahl zwischen Parfümölen und alkoholbasierten Düften davon ab, wie der Duft zu Ihrem Hauttyp, Lebensstil und Ihren Vorlieben passt. Möchten Sie einen Duft, der Aufmerksamkeit erregt und den Raum erfüllt, sind alkoholbasierte Varianten mit ihrer unmittelbaren, kräftigen Ausstrahlung die ideale Wahl. Wer hingegen einen sanften Duft bevorzugt, der sich nah an der Haut entwickelt und sich im Tagesverlauf subtil verändert, findet in Parfümölen ein exklusives und persönliches Erlebnis.
Ihr Hauttyp kann maßgeblich sein: Empfindliche oder trockene Haut profitiert oft von den pflegenden Eigenschaften der Parfümöle, während alkoholbasierte Düfte gerne von all denen gewählt werden, die einen leichteren, erfrischenden Duft bevorzugen, ohne Irritationen zu riskieren.
Außer dem Hauttyp spielen Umfeld und Tagesroutine eine große Rolle: Als Sprays eignen sich alkoholbasierte Düfte besonders für das gesellschaftliche Leben oder warme Klimata, in denen ein lebhafter Duft überzeugt. Parfümöle dagegen sind geradezu ideal für professionelle Umgebungen, auf Reisen oder immer dann, wenn ein diskreter Duft erwünscht ist. Wie Parfümeurin Marissa Zappas treffend formuliert:
Was erwarten Sie als Träger von Ihrem Duft? Ist die Haltbarkeit entscheidend? Oder ist Diskretion wichtiger?
Das Beste: Testen Sie, bevor Sie sich festlegen. Plattformen wie Scento machen dies einfach, indem sie Decants ab 0,75 ml, 2 ml und 8 ml anbieten. So können Sie sowohl Designer- als auch Nischendüfte in realistischen Alltagssituationen probieren. Besonders 8 ml geben Ihnen viele Chancen zu testen, wie der Duft bei Ihnen wirkt, ausstrahlt und sich auf Ihrer Haut entfaltet.
Häufige Fragen (FAQ)
Was unterscheidet Parfümöle von alkoholbasierten Düften bei verschiedenen Hauttypen?
Parfümöle und alkoholbasierte Parfüms reagieren individuell mit verschiedenen Hauttypen – ein wichtiger Aspekt sowohl für Komfort als auch Duftdauer.
Parfümöle, hergestellt mit Trägerölen wie Jojoba oder Mandel, sind optimal für trockene oder empfindliche Haut. Sie schaffen eine feuchtigkeitsspendende Schutzschicht, lindern Trockenheit und minimieren Irritationen. Bei fettiger Haut verbinden sie sich nahtlos mit den eigenen Hautölen und lassen das Parfüm langsam entfallen und länger bestehen.
Alkoholbasierte Parfüms hingegen, die Ethanol als Basis verwenden, sorgen für einen kräftigen, unmittelbaren Duft mit größerer Strahlkraft. Allerdings kann die Haut austrocknen, was sie für empfindliche oder sehr trockene Hauttypen weniger geeignet macht. Bei fettiger Haut kann die rasche Alkoholverflüchtigung die Haltbarkeit etwas verkürzen.
Scento bietet sowohl Parfümöl — Decants als auch alkoholbasierte Sprays an – so können Sie ganz flexibel nach Ihrem Hauttyp und Stil wählen.
Können Parfümöle und alkoholbasierte Düfte kombiniert werden, um einen individuellen Duft zu kreieren?
Ja, Sie können Parfümöle und alkoholbasierte Düfte kombinieren, um einen ganz eigenen, individuellen Duft zu erschaffen. Parfümöle bieten eine reichhaltige, pflegende Basis mit beeindruckender Haltbarkeit, während alkoholische Düfte luftige Kopfnote hinzufügen und die Reichweite erhöhen. Tragen Sie zuerst das Öl direkt auf die Haut auf, damit die tiefen Noten wirken, und geben Sie anschließend einen leichten Sprühstoß eines alkoholischen Parfüms dazu, um frische Akzente zu setzen und die Duftwirkung zu verstärken.
Mit dieser Layering — Technik ergeben sich endlose Möglichkeiten für einzigartige Duftprofile – selbst beim Kombinieren unterschiedlicher Grundlagen. Dank der Decants bei Scento – erhältlich in 0,75 ml, 2 ml und 8 ml – können Sie unkompliziert experimentieren und Duftkombinationen entdecken, die ideal zu Ihrer Haut und Ihrem Stil passen.
Wie wendet man Parfümöle am besten für langanhaltenden Duft an?
Für ein Maximum an Duftwirkung sind Timing und Technik entscheidend. Am besten tragen Sie Parfümöl direkt nach dem Duschen oder Baden auf, wenn die Haut sauber, leicht feucht und die Poren offen sind – das schafft die perfekte Grundlage für den Duft. Für noch längere Haltbarkeit kann eine unparfümierte Bodylotion oder eine Feuchtigkeitscreme als Basis dienen, denn hydratisierte Haut hält Düfte besser.
Konzentrieren Sie sich beim Auftragen auf klassische Pulspunkte: Handgelenke, Ellenbeuge, Hals, hinter den Ohren und Kniekehlen. Diese Bereiche verbreiten durch die Hautwärme den Duft besonders intensiv. Seien Sie achtsam – das Öl sollte sanft aufgetupft, nicht verrieben werden, da Reiben die Duftmoleküle zerstören und die Haltbarkeit beeinträchtigen kann. Wer zu trockener Haut neigt, kann vor dem Parfümöl eine dünne Schicht Vaseline auftragen – das verstärkt den Duft und lässt ihn länger verweilen.
Um die Qualität Ihres Parfümöls zu bewahren, lagern Sie es kühl, dunkel und fern von Licht oder Wärme. Mit diesen kleinen, luxuriösen Ritualen bleibt Ihr Lieblingsduft über viele Stunden hinweg präsent und einzigartig.