Geschlechtsneutrale Düfte revolutionieren die Parfümindustrie. Einst eine Nische, machen diese Kreationen heute fast 40 % des Premium — Parfüm — Umsatzes aus – im Vergleich zu nur 15 % vor fünf Jahren. Der weltweite Unisex — Duft — Markt, der 2023 auf 18,6 Milliarden € geschätzt wurde, soll bis 2031 auf 31,5 Milliarden € ansteigen und wächst jährlich um 6,8 %. Besonders jüngere Generationen, allen voran Millennials und Gen Z, treiben diesen Wandel voran, indem sie geschlechtsspezifische Labels ablehnen und sich stattdessen für Düfte entscheiden, die Stimmung, Persönlichkeit und Stil widerspiegeln.
Wichtige Erkenntnisse:
Was sie sind: Düfte, die ohne Geschlechterbezeichnungen vermarktet werden und sich auf Noten wie Hölzer, Moschus und Zitrusfrüchte konzentrieren.
Marktwachstum: Unisex — Düfte boomen, vor allem dank der Vorreiterrolle von Gen Z.
Verbrauchertrends: Konsumenten bevorzugen heute Duft-„Garderoben” und Probiermodelle statt einzelner, geschlechtsspezifischer Käufe.
Reaktion der Branche: Marken setzen auf neutrale Verpackungen, stimmungsbasierte Vermarktung und nachhaltige Maßnahmen.
Diese Entwicklung spiegelt einen breiteren gesellschaftlichen Wandel wider und rückt Individualität über veraltete Normen. Die Zukunft der Düfte ist persönlich, flexibel und frei von Labels.
Statistiken zum Wachstum des geschlechtsneutralen Duftmarkts 2023-2031
Das Problem mit geschlechtsspezifischen Duftnormen
Stereotypen in der Duftkomposition
Jahrzehntelang bewegte sich die Parfümbranche in starren Geschlechternormen. Hölzer, Gewürze, Leder und Weihrauch galten als „maskulin”, während florale, fruchtige, Gourmand — Noten und mit „Weiblichkeit” assoziiert wurden. Dieser binäre Ansatz hält Männer davon ab, vermeintlich „weibliche” Noten – etwa Blumenakkorde – zu erkunden, und lenkt Frauen von tieferen, unkonventionellen Duftkompositionen ab. Diese Stereotypen beeinflussen nicht nur die Kreation von Parfüms, sondern auch deren Vermarktung und letztlich das Dufterlebnis selbst.
Das Problem reicht weit über Duftprofile hinaus – es betrifft auch Design und Marketing. Herrendüfte werden meist in dunklen, eckigen Flakons angeboten, mit Namen, die „Intensität” oder „Kraft” vermitteln. Im Gegensatz dazu setzen Damendüfte auf sanfte Farben, geschwungene Formen und Namen, die Romantik oder Zartheit evozieren. Diese Gestaltung festigt alte Geschlechternormen und begrenzt die Bereitschaft – oder gar Möglichkeit – der Kunden, abseits vorgefertigter Kategorien zu wählen.
Düfte einkaufen kann, besonders online, zur frustrierenden Herausforderung werden. Viele US — E — Commerce — Plattformen sortieren weiterhin strikt nach männlich/weiblich und lassen wenig Raum für individuelle Vorlieben oder Neugier. Funktionale Filter wie Stimmung, Duftfamilie, Intensität oder Saison fehlen, stattdessen müssen sich Konsument:innen durch genderbasierte Annahmen kämpfen. Selbst Unisex — Düfte werden häufig hinter visuelle Codes versteckt, die traditionelle Maskulinität oder Femininität signalisieren.
Auch das Marketing verschärft das Problem. Herrendüfte werden als kraftvoll, langanhaltend und „mächtig” angepriesen, Damendüfte als luftig, sanft und „romantisch”. Doch diese Stereotypen treffen nicht den Geschmack aller. Viele Frauen bevorzugen ausdrucksstarke, langanhaltende Düfte, während viele Männer sich von subtilen Alltagsdüften angezogen fühlen. Diese Diskrepanz führt häufig zu Unzufriedenheit, weil getätigte Käufe nicht mit dem eigenen Geschmack übereinstimmen.
Können Männer feminine oder Unisex — Düfte tragen? 🤔 #fragrance #perfume #cologne
Warum geschlechtsneutrale Düfte wachsen
Die wachsende Beliebtheit von geschlechtsneutralen Düften spiegelt einen grundlegenden Wandel in der Kultur und im Konsumverhalten wider. Es geht weg von klassischen Geschlechterzuordnungen hin zu Individualität und Ausdruck der eigenen Persönlichkeit.
Veränderte Perspektiven auf Identität und Duft
Millennials und Gen Z prägen die neue Duftkultur als Ausdrucksmittel der eigenen Individualität. Für sie ist Duft längst nicht mehr an „maskulin” oder „feminin” gebunden. Stattdessen wählen sie Parfums danach aus, wie diese sie fühlen lassen – ob selbstbewusst, entspannt oder abenteuerlustig –, statt sich an Geschlechterkategorien zu orientieren.
Diese Entwicklung spiegelt gesellschaftliche Veränderungen rund um Identitätsfindung und Selbstausdruck. Junge Kunden sehen Parfüm als Möglichkeit, Stimmung oder Persönlichkeit widerzuspiegeln, und wählen gerne mehrere Düfte für verschiedene Anlässe. Das Konzept eines einzigen „Signature — Dufts”, an ein Geschlecht gebunden, verliert an Bedeutung. Marken reagieren mit Unisex — Kollektionen in minimalistischem Design und einer Kommunikation, die Individualität zelebriert. Dieser Wandel entspricht dem Zeitgeist und fördert das Wachstum geschlechtsneutraler Düfte.
Marktwachstum und Konsumenten — Insights
Marktdaten unterstreichen die Begeisterung für geschlechtsneutrale Düfte. Der weltweite Markt für Unisex — Parfüms erreichte 2023 einen Wert von 19,75 Milliarden US — Dollar und wird bis 2031 voraussichtlich auf 33,42 Milliarden US — Dollar wachsen – ein jährliches Wachstum von 6,81 %. Parfüm insgesamt boomt und ist die am schnellsten wachsende Kategorie in der Luxus — Beauty — Branche. Beispielsweise steigen die Verkaufszahlen von Prestige — Parfüms Jahr für Jahr um rund 14 %.
Dieser Trend ist besonders in Nordamerika und Europa ausgeprägt, findet aber auch zunehmend Anklang in Asien — Pazifik und Lateinamerika. Gerade Gen Z treibt das Wachstum: 73 % dieser Generation tragen mindestens dreimal pro Woche Parfüm – Ausdruck ihrer Neugier und Freude am Entdecken neuer Düfte.
Flexibilität und gemeinsames Dufterlebnis
Geschlechtsneutrale Düfte spiegeln moderne Werte wie Minimalismus und bewussten Konsum wider. Viele Haushalte teilen inzwischen Düfte, reduzieren so Abfall und Kosten und schaffen sich eine „Duft — Garderobe”, die zu Stimmung und Anlass passt. Statt sich auf einen einzigen, geschlechtsspezifischen Duft festzulegen, rotieren Konsument:innen flexibel zwischen unterschiedlichen Optionen.
Auch die steigende Nachfrage nach Nachhaltigkeit und Transparenz wird bedient. Käufer bevorzugen zunehmend Marken, die auf umweltfreundliche Herstellungsprozesse, biologische Inhaltsstoffe und ethische Beschaffung setzen. Durch Inklusivität, Vielseitigkeit und Nachhaltigkeit erfüllen geschlechtsneutrale Düfte die Ansprüche anspruchsvoller und bewusster Konsumenten von heute.
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So begegnet die Branche dem Thema Inklusivität
Innovationen in der Duftkreation
Parfümeure reagieren auf den Wunsch nach Individualität, indem sie Düfte jenseits klassischer Geschlechtergrenzen schaffen. Moderne Kreationen vereinen Hölzer, Moschus, zarte Blumen und Zitrusnoten in harmonischen Kompositionen, die verschiedensten Vorlieben gerecht werden. Marken wie Phlur gehen voran und setzen auf Düfte, die persönliche Ausdruckskraft feiern, statt veralteten Normen zu folgen. Diese vielseitigen Parfums präsentieren sich mit ausgewogenem Duftverlauf und eignen sich sowohl für den Alltag als auch für besondere Anlässe – der Ausdruck eines globaleren, inklusiven Duftverständnisses.
Neue Marketing — Strategien
Parfümmarken überdenken ihre Ansprache und verabschieden sich von Labels wie „for him” oder „for her”. Im Fokus stehen nun Emotionen, Stimmungen und Inhaltsstoffe. Entscheidend ist, wie ein Duft wirkt – ob stärkend, beruhigend oder belebend –, nicht mehr, für wen er gedacht ist. Auch die Verpackung wandelt sich: Klare, neutrale Designs gewinnen, während Werbekampagnen vielfältige Protagonisten zeigen und so den inklusiven Zeitgeist widerspiegeln. Diese Ansätze zeigen Erfolge, treiben Premiumverkäufe und verändern den Zugang der Menschen zum Thema Duft. Händler ordnen ihre Sortimente zunehmend nach Anlass oder Duftprofil – etwa „Date Night”, „Office” oder „Sommertage” – und erleichtern so das Stöbern nach persönlichen statt traditionellen Kriterien. Das macht den Kauf zum individuellen, interaktiven Erlebnis und fördert die Duftentdeckung.
Duftentdeckung durch Proben
Probier — Services machen es einfacher denn je, inklusive Düfte zu testen, ohne hohe Einstiegskosten. Ein 8-ml — Probefläschchen bietet rund 120 Sprühstöße – ausreichend für etwa zwei Monate tägliche Nutzung. So haben Kunden ausreichend Zeit, die Entwicklung eines Dufts auf ihrer Haut zu erleben. Dieses Probiermodell senkt nicht nur das finanzielle Risiko, sondern reduziert auch Abfall und gibt die Freiheit, nach Belieben zu experimentieren. Plattformen mit Zugang zu über 900 Designermarken und Nischendüften ermöglichen es, eine Duft — Garderobe nach den eigenen Stimmungen und Persönlichkeiten aufzubauen. Durch niedrigschwelligen Zugang empowers dieses Modell Konsument:innen, Düfte zu finden, die wirklich zu ihnen passen.
Scentos Beitrag zur Entdeckung geschlechtsneutraler Düfte
Scento definiert die Duftentdeckung neu – mit einem Fokus auf Inklusion und Individualisierung. Geschlechtsneutrale Düfte stehen im Mittelpunkt und machen es einfach und luxuriös, Parfüms zu entdecken, die zum eigenen Stil passen statt zu traditionellen Kategorien.
Duftentdeckung – einfach & erschwinglich
Vorbei sind die Zeiten, in denen man teure Flakons kaufte, die am Ende enttäuschten. Scento bietet Probenformate mit 0,75 ml, 2 ml oder 8 ml Inhalt – so lässt sich eine Vielzahl von Düften unkompliziert und erschwinglich testen. Ein 8-ml — Flakon reicht beispielsweise für rund 120 Sprühstöße, das genügt für zwei Monate täglicher Anwendung. So bleibt genügend Zeit, um zu erleben, wie sich ein Duft auf Haut, Stimmung und sogar mit den Jahreszeiten verändert. Mit Zugang zu über 900 Unisex — Designer- und Nischendüften ist ein breites Entdecken möglich – ganz ohne schlechtes Gewissen wegen Abfall oder hoher Kosten.
Empfehlungen, die auf Sie abgestimmt sind – nicht aufs Geschlecht
Der personalisierte Scento — Quiz verzichtet komplett auf Geschlechterzuschreibungen. Stattdessen wird nach Lieblingsnoten, bevorzugten Stimmungen und Anlässen gefragt – für individuell zugeschnittene Vorschläge. Egal, ob „luftige Blüten” oder „rauchige Hölzer” anziehend wirken; der Quiz kuratiert Optionen, die wirklich zu Ihrem Geschmack passen. Damit durchbricht Scento das klassische Parfümregal, in dem Kaufentscheidungen oft an geschlechtsspezifischem Marketing scheitern – und lädt ein, Düfte zu entdecken, die den eigenen Stil wirklich widerspiegeln.
Eine vielseitige Duftgarderobe aufbauen
Das 8-ml — Abonnement — Modell von Scento ist ideal für alle, die gerne Vielfalt in ihrer Duftsammlung genießen. Statt sich auf einen Signature — Duft festzulegen, können Sie monatlich neue Unisex — Optionen testen und so eine Duftgarderobe schaffen, die zu Stimmung, Anlass und Saison passt. Haben Sie Ihren Lieblingsduft gefunden, erleichtert Scento das Upgrade auf größere Flakons und bietet so einen stufenweisen, nachhaltigen Zugang – Sie investieren nur in Düfte, die wirklich zu Klassikern Ihrer Kollektion werden.
„Früher habe ich ganze Flaschen gekauft und es nach einer Woche bereut. Jetzt kann ich den Duft erst daten, bevor ich ihn heirate.”
– Elena R., Verifizierte Kundin
Fazit: Die Zukunft geschlechtsneutraler Düfte
Wichtige Erkenntnisse
Geschlechtsneutrale Düfte verändern unser Verständnis von Duftkultur grundlegend. Was einst als Nische galt, rückt ins Zentrum der Parfümindustrie: Das Unisex — Parfüm — Segment wird bis 2025 30 % Marktanteil erreichen und jährlich um 6,38 % wachsen. Millennials und Gen Z sind Vorreiter dieser Entwicklung – 73 % der Gen Z tragen mindestens dreimal wöchentlich Parfüm. Damit zeigt sich: Junge Konsument:innen bevorzugen Flexibilität und Selbstausdruck anstelle klassischer Genderlabels.
Ein weiterer Treiber ist das Bewusstsein für bewussten Konsum. Statt teurer 300-$ — Flakons, die danach nur im Regal verstauben, bevorzugen viele smarte, nachhaltige Optionen. Probiermodelle und flexible Formate ermöglichen es, vielseitig zu testen und dabei Umwelt wie Budget zu schonen. 18 % der Duft — Neustarts 2025 setzen auf nachhaltige, natürliche Zutaten – der Markt reagiert damit auf die Nachfrage nach Inklusivität UND Verantwortungsbewusstsein.
Diese Entwicklungen stehen für eine dynamische, zukunftsfähige Branche.
Wohin entwickelt sich die geschlechtsneutrale Parfümerie?
Künftig wird die geschlechtsneutrale Parfümerie noch mehr Grenzen sprengen. Personalisierung rückt in den Mittelpunkt – Empfehlungen orientieren sich an Stimmung und Anlass statt an Demografie. Das anhaltende Marktwachstum bringt Akzeptanz bei sowohl Luxus- als auch Nischenbrands.
Neue Duftprofile – wie moderne Moschusnoten, harmonische Holz — Blumen — Kombinationen und anspruchsvolle Gourmand — Düfte – richten sich an breit gefächerte Geschmäcker. Marken wie Juliette Has a Gun und Bon Parfumeur verzeichneten bei ihren Unisex — Linien 2024 bereits einen 32%igen Zuwachs an Gen Z — Käufern – der Beweis, dass Authentizität und Anpassungsfähigkeit in der Gegenwart entscheidend sind. Mit strengeren Nachhaltigkeitsvorschriften und neuen biotechnologischen Inhaltsstoffen werden wir künftig nicht nur geschlechtsneutrale, sondern auch ethisch und ökologisch produzierte Düfte sehen. Probiermöglichkeiten und maßgeschneiderte Empfehlungen werden weiterhin das Dufterlebnis prägen und Selbstentfaltung stärken.
Luxusmarken haben dieses Potenzial erkannt – die Zukunft gehört jenen, die Individualität anstelle von Stereotypen fördern. Für Konsument:innen bedeutet das mehr Vielfalt, intelligentere Optionen und die Freiheit, eine Duftgarderobe zu kuratieren, die die eigene Identität wirklich widerspiegelt.
FAQs
Was treibt die Beliebtheit geschlechtsneutraler Düfte?
Der wachsende Reiz geschlechtsneutraler Düfte wird durch gesellschaftliche Veränderungen, einen Trend zu mehr Selbstausdruck und die Abkehr von traditionellen Geschlechterrollen angetrieben. Heutige Konsument:innen verlassen starre Kategorien und wählen stattdessen Düfte, die zu ihrer eigenen Identität passen – frei von gesellschaftlichem Druck.
Dieser Wandel spiegelt ein größeres Bedürfnis nach Individualität und Wahlfreiheit wider und ermutigt dazu, Düfte zu wählen, die die Persönlichkeit authentisch widerspiegeln – frei von einengenden Klassifizierungen.
Warum werden geschlechtsneutrale Düfte immer beliebter?
Geschlechtsneutrale Düfte erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da sie einen modernen und inklusiven Zugang zu persönlichem Duft bieten. Durch vielseitige, unisex Noten ermächtigen sie Menschen, ihren ganz eigenen Geschmack zu entfalten, statt sich an Geschlechtergrenzen zu halten.
Dieser Trend spiegelt das neue Streben nach Selbstausdruck und Individualität wider. Marken inszenieren Duft als persönliches Ausdrucksmittel und brechen mit alten Konventionen – damit sprechen sie alle an, unabhängig vom Geschlecht.
Warum sind traditionelle, geschlechtsspezifische Düfte für Konsumenten problematisch?
Traditionell geschlechtsspezifische Düfte wirken oft einschränkend, da sie auf veraltete Stereotype zurückgreifen. Feste Kategorien wie „maskulin” oder „feminin” erschweren es, Düfte zu finden, die den eigenen Geschmack und die eigene Identität wirklich widerspiegeln. Es fühlt sich an, als werde man in eine Schublade gezwängt, statt individuelle Freiheit zu erleben.
Geschlechtsneutrale Düfte lösen diese Fesseln. Sie stellen den persönlichen Ausdruck über Labels und geben die Freiheit, Düfte zu wählen, die wirklich zur eigenen Persönlichkeit passen. So entsteht ein inklusiverer und authentischer Zugang zur Parfumwelt.